Einstellungen zu Cookies und Barrierefreiheit

Cookies

Auf dieser Webseite werden ausschließlich essentielle Daten in Cookies gespeichert, um wichtige Funktionen der Website zu ermöglichen. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Barrierefreiheit

Hier können Sie die Farbkontraste auf dieser Webseite erhöhen. Sie können diese Einstellungen jederzeit deaktivieren.
Zum Hauptinhalt springen Zum Footer springen

Herzlich willkommen in der Gemeinde Dürnau

Geschichte Gemeinde Dürnau

Das Schlößlebühl

Die Gründung unseres Dorfes kann nur in Zusammenhang mit der uralten Straße gesehen werden, welche über die Schwäbische Alb her kommend über Dürmentingen – Kanzach und Dürnau nach Allmannsweiler führt und weiter Richtung Süden verläuft. Sie wird in einer Urkunde von 1577 „Heerstraße“ genannt. Von der Anlage der Straße her und auch wegen der außergewöhnlichen Breite des Straßenkörpers (7,50m), auch bestärkt durch die Funde von Dürnau ist dies gesichert der Römischen Vorherrschaft zuzuschlagen.

Die strategische Lage des Schlößlebühl war für die Römerherrschaft auch nur zu verlockend und einzigartig. Es war Brauch bei den Römern ihre Straßen durch Wachtürme zu sichern, die imstande waren Lichtsignale auszutauschen. Der Bussengipfel trug ebenfalls solch ein kleines Schlößle. Wenn wir die geographischen Gegebenheiten genau betrachten, fällt auf, dass das Schlößlebühl als höchster Punkt unserer Gemarkung mit 636,4 m ü.N.N. wie ein Eckpfeiler im Oberen Wald steht.

Es ist daher naheliegend, das Schlößlebühl als sogenannte Straßenwacht anzunehmen, welche mit dem Dorf nicht sehr viel zu tun hatte oder sogar noch älter ist. Um eine weitere Erklärung besser verstehen zu können, in Kürze die uralte Überlieferung der Dürnauer Sage vom Schlößlebühl „In ganz alten Zeiten stand dort ein Schloß". Wertvollstes Stück der Schätze des Besitzers war ein goldenes Kegelspiel. Aufbewahrt wurden die Schätze in einem zum Bussen führenden unterirdischen Gang. Eines Tages brannte das Schlößle ab, danach wurde der Burgherr nie mehr gesehen und niemand fand wieder den Eingang zum unterirdischen Gang und damit zu den Schätzen die seitdem dort harren. Es liegt der Schluss nahe, dass das Schloss als hauptsächliche Station für Lichtsignale diente und nicht als unkommoder Wohnort für den Dürnauer Ortsadel.

Das Dürnauer Freibad

Im Jahre 1938 würde in einer Bürgerversammlung der Bau eines Freibades beschlossen. Die Arbeit sollte auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis in der Verlängerung des Sportplatzes auf westlicher Seite erfolgen. Man begann mit den Arbeiten am 13.Juli 1938, also in der Zeit zwischen „Heuet und Ährnet“. Mit der Bauleitung wurde Franz Xaver Müller betraut.

Es entstand ein Becken von 30m x 9m mit einem schräg abfallenden Boden, die Zuleitung war eine 400m lange Drainagenröhre mit 12cm Durchmesser und einem 30m langen Ablauf in den Krumbach. Die maximale Badetiefe im Bad waren 2,10m und es war sogar schon mit einem schönen Sprungbrett versehen. Für das neue Bad herrschte vor allem an den Abenden, nach getaner Arbeit Hochbetrieb. Dann kam der Krieg und das Bad blieb sich z. T. selbst überlassen.

1945 wurde noch oder auch wieder fleißig gebadet, dann aber hat ein Bauer bei Drainagearbeiten die Zuleitung durchbrochen und das Bad verschlammte nach und nach. Bei der Errichtung der damaligen Pumpstation im Jahre 1962 wurde noch einmal die Idee aufgegriffen ein modernes Schwimmbad in Dürnau zu bauen. Mit der alten Wasserleitung wäre genügend Wasser vorhanden gewesen, man konnte sich letztendlich aus finanziellen Gründen nicht dazu entschließen. Geblieben sind letztendlich die schönen Erinnerungen unserer älterer Mitbürger und die amtliche Badeordnung aus dem Jahre 1939.

Im Jahre 1961 wurde das Ing. Büro Faßnacht aus Bad Wurzach mit der Planung einer neuen Wasserleitung beauftragt. Bei Verhandlungen der Genossenschaft mit der Gemeinde übernahm diese die damaligen Kosten für die Wasserversorgung samt Neubau ( rund 300.000 DM ) komplett und am 28.07.1962 konnte das Wasserfest gefeiert werden. Im Herbst 1975 wurden in alle Häuser Wasseruhren eingebaut, zuvor wurde der Wasserpreis pauschal berechnet.

Das Wasser zum Dorfbrunnen beim Rathaus kommt jetzt noch von der alten Leitung der ehemaligen Genossenschaft. Schon im Jahre 1980 war der Wasserverrauch so stark angestiegen, dass eine neuerliche Bohrung bis auf 42m Tiefe niedergebracht wurde um das Ortsnetz zu stärken. Betrug der Wasserverbrauch im Jahre 1963 noch 18.000m3, so stieg er bis zum Jahre 1986 auf 29.000m3.